Engagement für Ruanda - auric fördert Projekt des HNO-Berufsverbands

Der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. engagiert sich seit dem Jahr 2009 für den Aufbau der medizinischen Versorgung in Ruanda. Das
Unternehmen auric Hörsysteme unterstützt diesen Einsatz für die Menschen in dem afrikanischen Land.

Spendenübergabe bei der 53. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen- Ohrenärzte im Oktober 2019 in Mannheim: Die beiden auric-Geschäftsführer Hans-Dieter Borowsky (li.) und Jan Feldeisen (re.) überreichen einen symbolischen Scheck an Dr. Dirk Heinrich, Präsident des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.

Mannheim/Rheine. Vor zehn Jahren hat der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. das Weiterbildungsprojekt „HNO für Ruanda“ gestartet. Seitdem reisen deutsche Hals-Nasen-Ohrenärzte mehrmals pro Jahr in das afrikanische Land. Ihr Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Vor Ort bilden die HNO-Ärzte ihre afrikanischen Kollegen nach deutschen Standards aus. Außerdem konnten sie bereits viele mit Spendengeldern finanzierte medizinische Geräte und dringend benötigtes Arbeitsmaterial nach Ruanda bringen. Dank dieser Unterstützung beenden jedes Jahr mehrere ruandische HNO-Ärzte ihre Facharztausbildung. „Die HNO-Heilkunde konnte dadurch quasi aus dem Nichts neu aufgebaut werden“, so der HNO- Berufsverband.

Das Unternehmen auric Hörsysteme unterstützt das Projekt „HNO für Ruanda“ seit Jahren. Bei der 53. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte in Mannheim haben die Unternehmensvertreter Hans-Dieter Borowsky und Jan Feldeisen erneut eine Spende für das Projekt überreicht. Dr. Dirk Heinrich, der Präsident des HNO-Berufsverbands, nahm den Scheck über 5000 Euro entgegen.

„Wir begrüßen das Engagement des Berufsverbands sehr und verfolgen mit großem Interesse, wie sehr das Projekt ,HNO für Ruanda’ zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in dem afrikanischen Land beiträgt“, sagt auric- Geschäftsführer Hans-Dieter Borowsky.

In Ruanda leben mehr als zwölf Millionen Menschen. Es ist das am dichtesten besiedelte Land Afrikas – und gleichzeitig eines der ärmsten Länder der Welt. Im Jahr 1994 gab es einen Völkermord, bei dem schätzungsweise eine Million Menschen ums Leben kamen. Auch wenn das Land zuletzt wirtschaftliche Fortschritte verzeichnete, beschreiben Beobachter gravierende Missstände bei der medizinischen Versorgung. Der HNO-Bereich ist davon nicht ausgenommen. Viele Krankheiten werden zu spät behandelt, einfache Erkrankungen wie zum Beispiel eine Mittelohrentzündung können lebensbedrohlich verlaufen. „Wenn wir mit unserer Spende dazu beitragen können, die Situation zu verbessern, tun wir das sehr gerne“, sagt Jan Feldeisen, Geschäftsführer von auric-direct.