Hörgeräte über den Verkürzten Versorgungsweg auch für Versicherte der Ersatzkassen

HNO-Arzt und Hörakustiker arbeiten Hand in Hand zum Wohle der Patienten

Der Verkürzte Versorgungsweg steht jetzt auch den Versicherten der Ersatzkassen offen. Bei dieser Art der Hörgeräteversorgung erhält der Patient direkt über die HNO-Praxis die gleichen Hörgeräte, die auch im klassischen Fachgeschäft angeboten werden – zu günstigeren Preisen.

Der Verkürzte Versorgungsweg ist längst am Markt etabliert. Seit dem Start im Jahr 1996 hat die auric Hörsysteme GmbH & Co. KG (auric) in Deutschland bereits mehr als 220.000 Menschen auf diesem Weg mit einem Hörgerät versorgt. Jetzt können auch die 28 Millionen Versicherten der Ersatzkassen von dieser Form der Hörgeräteversorgung profitieren.

Versicherte von Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk - Handelskrankenkasse und HEK – Hanseatische Krankenkasse können jetzt wählen, ob sie ihre Hörgeräteversorgung auch direkt in einer HNO-Arztpraxis durchführen lassen möchten. Diese interdisziplinäre Hörgeräteversorgung regelt ein neuer Vertrag des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) mit auric. Seit dem 1. Dezember 2018 ist er in Kraft.

Beim Verkürzten Versorgungsweg erhalten erwachsene Patienten nach einer Beratung durch den mit auric kooperierenden HNO-Arzt ihre Hörgeräte direkt in dessen Praxis. Zur Auswahl stehen dabei modernste Hörgeräte aller Hersteller.

Der HNO-Arzt begleitet und überwacht im Verkürzten Versorgungsweg sowohl die Erst- als auch die Folgeversorgung. Damit ist die medizinisch-audiologische Kompetenz im gesamten Versorgungsprozess durchgängig gewährleistet.

Der HNO-Arzt berät zudem unabhängig und herstellerneutral. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass Patienten die Hörgeräte mindestens vier Wochen lang kostenfrei zur Probe tragen.

Die Feinanpassung der Hörgeräte erfolgt über eine gesicherte Online-Verbindung zwischen der HNO-Praxis und der Firmenzentrale von auric in Rheine. Diese wird von erfahrenen Hörakustikmeistern und Hörakustikern von auric vorgenommen. In der HNO-Arztpraxis werden die Patienten dabei durch qualifiziertes Praxispersonal oder den HNO-Arzt begleitet. Diese enge Zusammenarbeit sichert die hohe Versorgungsqualität – ab der ersten Beratung und während der gesamten Nutzungsdauer der Hörgeräte.

Rund 300 HNO-Praxen nehmen bundesweit bereits am Verkürzten Versorgungsweg teil. Weitere werden folgen.

vdek Pressemitteilung zum Download

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