Die „1. Azubi-Tage“ bei auric Hörsysteme in Rheine

Gute Gespräche, viele Erfahrungen: Zum ersten Mal hat das Unternehmen auric Hörsysteme alle Auszubildenden des ersten Lehrjahres in seine Zentrale nach Rheine eingeladen. 15 junge Menschen sind aus allen Teilen Deutschlands für die „Azubi-Tage“ nach Nordrhein-Westfalen gereist, um den Ort zu erkunden, an dem im Jahr 1995 die Firmengeschichte von auric begann. Ihre Ausbildung zum Hörakustiker absolvieren die Azubis in den bundesweit mehr als 85 auric Hörcentern. Hinzu kommt für sie ein theoretischer Ausbildungsteil in der Berufsschule.

Gute Stimmung trotz Novemberwetter bei den „Azubi-Tagen“: Die Auszubildenden, hier vor dem Firmensitz in Rheine, sind aktuell im ersten Lehrjahr. Während ihrer Ausbildung werden sie alle Facetten des Hörakustikerhandwerks kennenlernen.

„Die ,Azubi-Tage’ sollten dazu dienen, dass sich unsere Auszubildenden untereinander noch besser vernetzen können“, sagt auric-Gründer und Geschäftsführer Hans-Dieter Borowsky. „Für gewöhnlich sind unsere Auszubildenden zwischen Schleswig-Holstein und Bayern verteilt. Daher ist es uns wichtig, ihnen eine Plattform für das Kennenlernen zu bieten“, ergänzt auric-Geschäftsführer Dr. Mark Winter.

Zwei Tage lang, am 11. und 12. November 2019, waren die Auszubildenden zu Gast in Rheine. Die „Azubi-Tage“ begannen mit einer Interview-Runde: Die jungen Leute konnten sich dabei gegenseitig mit Fragen löchern – und erfuhren so, mit wem sie es zu tun haben. Bei einer ausführlichen Unternehmensvorstellung lernten sie dann ihren neuen Arbeitgeber besser kennen. Thematisiert wurden dabei unter anderem die nun fast 25-jährige Firmenhistorie sowie die aktuellen und zukünftigen Geschäftstätigkeiten des Unternehmens. Ferner stand eine Schulung auf dem Programm, bei der die Nachwuchskräfte mit den unternehmensinternen Abläufen und Softwareprogrammen in Kontakt kamen. 

Auf die Theorie folgte später eine praktische Übung: Die Auszubildenden erkundeten in drei Kleingruppen die Innenstadt von Rheine. Der Ausflug war mit einer Aufgabe verbunden: Es galt, auf Passanten zuzugehen, diese freundlich anzusprechen und für einen kostenlosen Hörtest zu begeistern. „Der Beruf des Hörakustikers ist interessant und abwechslungsreich – besonders wegen des persönlichen Umgangs mit unseren Kunden und ihren individuellen Wünschen“, sagt auric-Geschäftsführer Jan Feldeisen. „Darauf sollte diese Übung in der Innenstadt vorbereiten“ ergänzt Regionalmanager Stephan Bürkert, der bei der Aktion federführend war.

Freude am Umgang mit Menschen ist für Hörakustiker besonders wichtig. Bei einer Übung in der Innenstadt von Rheine weckten die angehenden Akustiker bei Passanten das Interesse an einem kostenlosen Hörtest.

Den Abschluss der „Azubi-Tage“ bildete eine gemeinsame Feedback-Runde. Bei den Gesprächen wurden die Eindrücke der zwei Tage verarbeitet. Es gab viele positive Rückmeldungen – und die Erkenntnis, dass Auszubildende und Ausbilder viel voneinander lernen können. 

„Wir werten die ,Azubi-Tage’ als großen Erfolg und werden sie in Zukunft sicher wieder anbieten“, sagt auric-Geschäftsführer Dr. Mark Winter.

Die positiven Rückmeldungen von Teilnehmern und Geschäftsführung sind auch Lohn für die Mühen von Samanta Ruban. Sie fungiert bei auric u.a. als Ansprechpartnerin für die Belange der jungen Auszubildenden – und hat sich federführend um die Organisation der „1. Azubi-Tage“ gekümmert. „Es ist schön, dass alles so toll funktioniert hat. Ganz besonders freut mich, die Auszubildenden jetzt alle einmal persönlich kennengelernt zu haben.“

Hörakustikerhandwerk: Ausbildung mit Zukunft

Hörakustiker ist ein Beruf mit Zukunft. Wer ihn lernt, erlebt eine abwechslungsreiche Ausbildung in einem innovativen Handwerk, das modernste Mikroelektronik zur Verbesserung des Hörvermögens einsetzt. Zudem werden medizinisches und psychologisches Fachwissen, kaufmännische Fertigkeiten sowie der Umgang mit Kunden und ihren individuellen Wünschen zu ihrer Hörgeräteversorgung vermittelt. 

Die praktische Ausbildung findet in den Fachgeschäften vor Ort statt. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Ausbildungsblöcken in der Berufsschule.

Ideale Voraussetzung für eine Ausbildung zum Hörakustiker ist ein Realschulabschluss oder Abitur mit einem guten Notendurchschnitt in den Fächern Mathematik, Physik und Deutsch. 

Weitere Informationen gibt es hier.

Die ersten „Azubi-Tage“ – das sagen die Teilnehmer

Jonathan Saatze (20),
Auszubildender im Hörcenter Wolfsburg

Was begeistert Dich am Beruf des Akustikers und warum hast Du ihn ergriffen?

Jonathan Saatze: Menschen, die keine Hörprobleme haben, können sich oft nur schwer vorstellen, was es heißt, mit Schwerhörigkeit zu leben. Ich habe aber bereits erleben dürfen, wie dankbar schwerhörige Menschen sind, wenn sie erfolgreich mit Hörgeräten versorgt werden. Das war mein Wunsch - Menschen wirklich zu helfen.

Du bist zum ersten Mal in der auric-Firmenzentrale in Rheine. Wie findest Du den Standort und die Stadt Rheine?

Den Besuch der Firmenzentrale fand ich sehr interessant. Beeindruckt hat mich die Technik, mit der die Kolleginnen und Kollegen hier arbeiten. Es gibt zum Beispiel einen großen 3D-Drucker zur Herstellung von Otoplastiken (Anm. d. Red.: dabei handelt es sich um individuell angefertigte Ohrpassstücke). Wenn man die Arbeit mit so einer Maschine beobachtet, ist das echt faszinierend.
Wegen des vollen Programms hatten wir nicht so viel Zeit, uns alles anzusehen. Aber ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Was gefällt Dir am Programm der „Azubi-Tage“ besonders, und was hast Du gelernt?

Das Programm war echt gut. Besonders interessant fand ich aber den Austausch mit den anderen Auszubildenden. Wir haben viel voneinander gelernt. Toll war auch, dass sich alle bei auric viel Zeit für uns genommen haben. Dieser Austausch ist sehr wichtig, weil wir alle voneinander lernen können. Und mir hat sehr gefallen, dass wir auch mit der Geschäftsführung ins Gespräch kamen. 

Was denkst Du darüber, dass auric seine Azubis neuerdings nach Rheine einlädt?

Die „Azubi-Tage“ haben deutlich gemacht, dass auric das Thema Ausbildung – und uns Auszubildende – ernst nimmt. Es ist wichtig, den neuen Azubis die Firmenidentität zu vermitteln. Das ist wirklich gelungen.
Außerdem konnte ich Aspekte der Unternehmenshistorie erfahren, die mir gar nicht so bewusst waren. 

Kamila Rozek (20),
Auszubildende im auric Hörcenter Hamm

Was begeistert Dich am Beruf des Akustikers und warum hast Du ihn ergriffen?

Kamila Rozek: Es gibt viele Aspekte, die den Beruf so interessant machen. Als Hörakustiker hat man viel Kontakt zu Menschen. Außerdem brauchen Akustiker handwerkliches Geschick sowie ein Verständnis für Informatik und Technik. Das alles gefällt mir. Deswegen bin ich der Meinung, dass der Beruf gut zu mir passt.

Du bist zum ersten Mal in der auric-Firmenzentrale in Rheine. Wie findest Du den Standort und die Stadt Rheine?

Mir gefällt die Firmenzentrale sehr gut. Ich habe hier viele sympathische Menschen getroffen. Gestaunt habe ich darüber, wie viele verschiedene Berufe an einem einzelnen Ort ausgeübt werden. Von der Stadt Rheine bin ich auch sehr angetan. Die Fußgängerzone ist sehr schön, viel mehr konnten wir in der kurzen Zeit leider nicht kennenlernen. Ich freue mich schon darauf, bald einmal wiederzukommen.

Was gefällt Dir am Programm der „Azubi-Tage“ besonders, und was hast Du gelernt?

Wir haben eine Menge gelernt. Interessant war es beispielsweise, mehr über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung zu erfahren. Aber auch die Infos zu den Tätigkeitsbereichen von auric fand ich sehr spannend. Als Höhepunkt habe ich unseren Ausflug in die Innenstadt erlebt, bei dem wir wildfremde Menschen angesprochen haben, um sie für einen Hörtest zu begeistern. 

Was denkst Du darüber, dass auric seine Azubis neuerdings nach Rheine einlädt?

Das finde ich gut. Der Austausch mit anderen Azubis, die ja schließlich gerade in einer ähnlichen Lebenssituation sind wie ich, hat viel Spaß gemacht.